ICH, FRANCOIS - POÈTE MAUDIT - GELIEBT, GEJAGT und ANGESPIEN

François Villon, lebte von ca. 1431 bis 1463. Meist auf der Flucht vor der Obrigkeit, zum Tode verurteilt und wieder begnadigt, ist er eine der schillerndsten und interessantesten Figuren der Literaturgeschichte. Seine satirischen Strophen auf zeitgenössische Pariser Honoratioren werden ebenso geschätzt wie seine eindringliche Gestaltung der Themen Liebe, Hoffnung, Enttäuschung, Hass und Tod.

Begnadigt und gerade entlassen aus dem Kerker des Châtelet - im Angesicht seiner bevorstehenden Verbannung im Jahre 1463 - erzählt Francois Villon in seiner letzten Nacht im Hause seines Ziehvaters Guillaume de Villon die Legende seines kurzen, leidenschaftlichen Lebens.

Durch seine Balladen und die Worte seines kleinen und großen Testamentes, eingebunden in ein biografisches Portrait, entsteht in der Interpretation des Schauspielers Moritz Stoepel ein Bild der gesellschaftlichen Zustände dieser Zeit und der Persönlichkeit des „plus grand poète lyrique de la France“, dieses „poète maudit“ - Francois Villon.

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